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Projektbeschreibung



Lernort Weltkulturerbe Regensburg.
Geschichte und Entwicklung kreativ erforscht und präsentiert.

Koordinatoren: Dr. Josef Memminger und Dr. Christian Kuchler, Abteilung Geschichtsdidaktik, Universität Regensburg.

Wissenschaftler und Studierende der Universität Regensburg sowie Lerngruppen verschiedener Schulen treten in Kontakt, um das kulturelle Erbe ihrer Heimatstadt zu erforschen. Die Stadt Regensburg wiederum bietet das Forum für ein Symposion, um die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Vernetzung lautet also das Zauberwort des Projekts, bei dem z.B. eine kreative Stadtführung, ein Theaterstück zur jüdischen Geschichte und ein Oral-History-Vorhaben zum Wandel Regensburgs nach 1945 realisiert werden.

Seit 2006 steht die „Altstadt Regensburg mit Stadtamhof“ auf der Welterbeliste der UNESCO. In dem von dem von der Robert-Bosch-Stiftung geförderten „Denkwerk“-Vorhaben forschen Schülerinnen und Schüler zu verschiedenen Aspekten der Regensburger Geschichte. Im Juli 2011 werden auf einem „Symposion“ erste Resultate vorgestellt. Die Besonderheit dabei: Schulische Lerngruppen erlernen wissenschaftliche Herangehensweisen (Quellen- und Archivarbeit, Oral-History-Methodik etc.), präsentieren ihre Erkenntnisse jedoch über ein kreatives Produkt:

Die Realschule am Judenstein erarbeitet ein Theaterprojekt sowie eine Ausstellung zur jüdischen Geschichte mit den Marksteinen 1519, 1938 und Gegenwart unter dem Titel „alles koscher?!; das Goethe-Gymnasium entwickelt eine kreative Stadtführung über für Regensburg wichtige Persönlichkeiten/Figuren; das Albertus-Magnus-Gymnasium führt ein Oral-History-Projekt zum Wandel der Stadt Regensburg nach 1945 durch; die Realschule Mallersdorf untersucht die Beziehung des Klosters Mallersdorf zu Regensburg. In einer zweiten Projektphase wird von der Realschule am Judenstein eine Ausstellung zum Thema „Bücherverbrennung in Regensburg 1933“ realisiert.